Betriebsgeräusch

Wo Bewegung erzeugt wird, gibt es was zu hören. Im Allgemeinen um so schneller, desto lauter. Eine ganze Menge Lärm kann man sich allerdings durch sorgfältige Vorplanung ersparen.

Verschiedene Schallleistungen dürfen nicht einfach addiert werden! Da kämen ungeheuere Leistungen zustande! Man würde dann nämlich zwei mit jeweils 40 dB tickende Uhren schnell auf das erheblich lautere Betriebsgeräusch eines Staubsaugers älterer Generation anheben. Der logarithmischen Gesetzmäßigkeit folgend liegen diese beiden Uhren zusammen aber bei lediglich 43 dB, also nur geringfügig höher...

Fazit:
Das Betriebsgeräusch von Geräten wird durch den A-bewerteten Schallleistungspegel definiert. Diese Größe zu bestimmen, ist sehr aufwendig und nur in einem speziellen Geräuschlabor möglich.
Extrem niedrig erscheinende Geräuschangaben sollten kritisch hinterfragt werden, welche Dimension dahintersteht: dB(A) oder dB (re 1pW).
Der Käufer hat keine andere Wahl, als den Angaben der Hersteller bzw. der einschlägigen Testinstitute Glauben zu schenken.

Leider gehen immer mehr (deutsche) Hersteller dazu über, keine exakten Lautstärkeangaben zum Betriebsgeräusch zu machen. Das liegt daran, dass aus dem Ausland immer mehr Anbieter auf den deutschen Markt drängen, die es mit den Angaben - ähmmm ... sagen wir mal... "nicht so genau nehmen". Da werden zum Teil die Angaben nicht durch eine Messung ermittelt, sondern am grünen Tische an den Markt angepasst. Dadurch kommen die "ehrlichen" Hersteller, die sich bei den Messungen nach der beabsichtigten EN richten, stark ins Hintertreffen. Während der Eine z.B. die Laustärke der Dunstabzugshauben mit einem angeschlossenen 100 cm langen Abluftkanal und einem 90°-Bogen misst, wird der Andere keine die Lautstärke erhöhenden Hindernisse einbauen - im Gegenteil: Da wird sogar noch der unbedingt erforderliche Fettfilter aus der Abzugshaube genommen. ...und es macht natürlich auch einen Unterschied, ob man das Mikrofon in einem Meter oder in 7 Meter Abstand zur Testhaube aufstellt.

Ein subjektiver Vergleich per Ohr ist jedoch nur dann sinnvoll, wenn sich die Geräte unmittelbar nebeneinander befinden. Ansonsten ist der Einfluss der Raumakustik zu groß, und der Vergleich führte in die Irre.

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